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Q’42 - Die Welt und dein Platz darin

Die ursprüngliche Spielwelt von Quarantine’42 mit Soldaten, Banditen und Kommune. Der Anmeldelink am Ende gehört zur vergangenen Veranstaltung 2026.

16 Jahre Quarantäne, 16 Jahre abgeschnitten vom Rest der Welt.

Keiner weiß was da Draußen vor sich geht - ob es überhaupt noch ein da Draußen gibt.

Die KI gesteuerten Kamikaze Drohnen, die jeden in einen Feuerball verwandeln, der sich in den Todesstreifen an den Grenzen der Quarantänezone verirrt, benötigen jedenfalls keinen menschlichen Piloten. Auch in die giftverseuchten Ruinen der ehemaligen Großstädte wagt sich schon lange niemand mehr, um dort nach unberührten Schätzen der alten Welt zu suchen.

Hier auf dem Land sieht man die Drohnenschwärme nur selten. Doch wenn ein Sturm das Gift aus den Städten aufwirbelt und über die Wälder und Felder treibt, dann folgen ihm unzählige Drohnen, um jeden armen Schlucker einzuäschern, der nicht rechtzeitig einen Unterschlupf findet.

Aber die Drohnen sind noch das kleinste Übel hier in der Quarantäne Zone. Der Mensch ist sich selbst der größte Feind. Diejenigen, die wir überlebt haben - warum auch immer uns das Gift nicht genauso dahinraffte, wie es unsere Nachbarn, Freunde und Familie tat – wir verzehren uns nun gegenseitig.

Die meisten von uns Immunen sind damals aus Land geflüchtet. In die Wälder, die uns zumindest ein wenig Schutz vor den toxischen Stürmen bieten, deren konzentriertes Gift selbst für uns Überlebende tödlich wirken kann. Dort haben wir neue Gemeinschaften gegründet, und gelernt, als Selbstversorger zu überleben.

Doch nicht alle wollen ihr Überleben durch harte Arbeit sicherstellen. Und so ziehen nun bewaffnete Banden ihre Kreise durch die Zone, um die Frucht der Arbeit von solchen Kommunen einzufordern, die sich nicht zu wehen wissen.

Disziplin und Dominanz - Du bist Soldat.

Du hast dich im Laufe deines Lebens entschieden, den Dienst an der Waffe anzutreten. Militärischer Gehorsam gegenüber deinen Vorgesetzten und Dominanz gegenüber dem Feind wurden dir bereits in der Grundausbildung eingetrichtert. Der Zusammenhalt militärischer Kameradschaft war dein Lebensumfeld.

Du gehörtest zu den Streitkräften der europäischen Armeen, die 2026 am großen Manöver „Brandmauer“ in Deutschland teilgenommen hat, als der Unfall geschah. In den ersten Wochen des Vorfalls dachtest du noch, dein Einsatz zum Schutz der humanitären Krisenhelfer könnte das Ausmaß der Katastrophe eindämmen. Doch zwischen brennenden Leichenbergen, deinen sterbenden Kameraden, und scharfen Schüssen auf Hungernde und verzweifelte Schutzsuchende, blieb dir nur deine Selbstdisziplin und dein ruchloser Überlebenswille.

Nachdem die militärische Führung neben der öffentlichen Ordnung gänzlich zusammenbrach, warst du auf dich allein gestellt, um deinen Weg zu finden. Zuerst glaubtest du, der letzte Überlebende der Menschheit zu sein. Doch dann kamen die Drohnen und mit ihnen die Flugblätter zur Errichtung der Quarantänezone.

Nach einiger Zeit trafst du auf andere Überlebende. Manche versteckten sich vor dir. Andere begegneten dir mit Verzweiflung oder Aggressivität. Doch von Anfang an war dir bewusst, dass deine Waffe und deine Bereitschaft, diese zu nutzen, ein Vorteil in deiner neuen Welt sein würde.

Doch du solltest auch neue Kammeraden finden. Sie hatten sich unter der Führung einer Frau zusammengetan, die alle nur als Captain kennen. Von eurem Hauptquartier in einem alten Munitionsdepot aus, besucht ihr regelmäßig einige schutzlose Siedlungen, die sich nach der Katastrophe gebildet haben, um dort Tribut einzufordern.

In dieser Welt ist Dominanz kein Charakterzug, sondern ein Werkzeug. Und du weißt, wie man sie benutzt.

Anarchie und Überleben - Du bist Bandit.

Vielleicht bist du schon in deiner Jugend auf die schiefe Bahn geraten. Vielleicht hast du erst während der Quarantäne festgestellt, dass es zum Überleben nötig ist, seine Interessen mit Gewalt und Hinterlist durchzusetzen. Auf jeden Fall bist du moralisch flexibel genug, deiner eigenen Haut einen höheren Stellenwert zu geben als den der anderen Überlebenden. Zumal du in den schrecklichen Tagen nach der Katastrophe fast schon geglaubt hast, der letzte Mensch auf der Welt zu sein.

In der ersten Zeit wolltest du einfach nur den Überfluss zu genießen, den du aus leerstehenden Geschäften und zwischen verwesenden Leichen für dich plündern konntest. Dann kamen die Drohnen, die die Städte mit Feuer und Verwüstung ausräucherten und dich raus aufs Land in die Wildnis trieben. Durch Flugblätter erfuhrst du von der Quarantäne-Zone und schlugst dich daraufhin allein durch. Über die gelegentlichen Begegnungen mit anderen Überlebenden und die fragwürdigen Entscheidungen, die du in dieser Zeit treffen musstest, solltest du besser keine Worte verlieren.

Bei deiner ersten Begegnung mit der Gruppe unter der Führung einer Frau, die alle nur Captain nennen, warst du erst misstrauisch. Die schwer bewaffneten Soldaten, die den Kern der Gruppe stellen, schienen wenig von deinesgleichen zu halten. Doch ihr Kompagnon, der Papagei, war schon eher von deinem Schlag. Er hatte noch weitere zwielichtige Gestalten um sich geschart, die sich lieber dem Schutz der Soldaten unterordneten, als zu versuchen, allein zu überleben.

Du trittst nach unten und duckst dich nach oben, weil es dich am Leben hält.

Harmonie und Frieden - Du bist Mitglied der Kommune.

Du hast Gewalt nie gesucht. Vielleicht hast du sie gefürchtet, vielleicht einfach abgelehnt.

Als dein geregeltes Leben im Jahr 2026 schlagartig sein Ende fand, warst du kurz davor aufzugeben. Besonders in den einsamen Tagen, als du fast dachtest, der letzte Mensch auf dieser Erde zu sein.

Aber nachdem dich die Nachrichten von der Quarantänezone erreichten und mit diesen die Gewissheit, dass es da draußen noch eine Welt gab, die sicher alles tun würde, um dich und andere Überlebende zu retten, konntest du neue Hoffnung fassen.

Und es gab andere Überlebende. Doch solche Begegnungen waren oft von gegenseitigem Misstrauen und nicht selten von Angst und Gewalt geprägt.

Bis du die Kommune fandest. Dort hatten sich Menschen zusammengefunden, die ein friedliches Zusammenleben als Selbstversorger zum Schutz vor den Auswirkungen der Quarantäne gewählt hatten. Und dort hast du dir durch harte Arbeit und Zähigkeit einen Platz in der neuen Welt erarbeitet, auch wenn ihr einen Teil der Erträge zu eurem Schutz an bewaffnete Banden abtreten müsst.

Frieden ist euer Ziel, auch wenn er brüchig ist. Ihr zahlt euren Preis, um nicht zerstört zu werden.

Und jetzt bist du dran:

Schreibe uns bei deiner Anmeldung bitte in welcher Rolle du dich wiedergefunden hast und erkläre in wenigen Sätzen, was dich an deiner gewählten Rolle reizen würde.

Zur Anmeldung:

Quarantine‘42 Ein kinky Endzeit LARP

Zu den FAQs:

Homepage "❓ FAQ’42" von LarpKink